Gute Aussichten trotz ADHS – Eine Fallstudie

Viele Geschichten von Kindern mit Lernproblemen hören sich gleich an und sind trotzdem so verschieden.

Man kann darüber diskutieren ob es ADS und ADHS wirklich gibt und wenn ja, ob es überhaupt etwas Krankhaftes ist. Wenn es dann krankhaft sein soll, dann muss ja auch eine Medikament her. Ich habe schon an anderer Stelle meine Zweifel dazu geäußert. Sind diese Zweifel berechtigt?

Heute lasse ich ein Beispiel aus der Praxis für sich sprechen:

Ein 10 jähriger Junge wird mit einem IQ von 80 als “unter dem Altersnormbereich” eingestuft. Weiter heißt es, die schulischen Mißerfolgserlebnisse haben bereits eine emotionale Belastung gezeigt. Soweit aus dem Bericht des Kinderarztes* an den Schulpsychologen. Die eindeutige Empfehlung des Kinderarztes (Oktober 2012), an die Mutter: Retalin.

Ich habe mit dem Jungen bisher 10 Monate gearbeitet. Das Ziel war den Schulstress zu reduzieren, das Verhalten und die Schulleistungen zu verbessern. Die Coaching-Sitzungen und die Entspannungaufnahmen haben jeweils ca. 30 Minuten gedauert. Die Sitzungfrequenz lag bei 1 bis 2 Sitzungen im Monat.

In den ersten Sitzungen war eine Unterhaltung kaum möglich, weil seine Konzen-trationsfähigkeit nahe Null war. Seine Ausdrucksfähigkeit war ebenfalls sehr eingeschränkt.

Hier ist ist ein (Retalin-freies) Schreiben, was mich vor ein paar Tagen erreicht hat:

 

 * Der Bericht liegt mir vor.