Wehret den Anfängen

Die neue Statistik der Deutschen Rentenversicherung zeigt erneut einen Anstieg bei den Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Insbesondere psychische Störungen weisen eine Zunahme aus.

Wenn man weiß, welche Hürden zu nehmen sind, um eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zu bekommen, dann frage ich mich, wie hoch der Anteil derer ist, die diesen Antrag vergebens gestellt haben. Der Weg ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch volller Unsicherheit.

Im Vorfeld gibt es für die Betroffenen lange Perioden der Arbeitsunfähigkeit, Warten auf Termine und Bescheide, Diskussionen mit der Krankenkasse, Medikamente ausprobieren, Therapieversuche ambulant, Warten auf einen stationären Therapieplatz. Am Ende, dieses meist jahrelangen Prozesses, bleibt immer die Unsicherheit, ob der eigene Zustand “schlecht genug” ist, um als erwerbsunfähig zu gelten und damit erfolgreich mit dem Antrag auf die Rente wegen verminderter Erwerbfähigkeit zu sein.

Belastungen, verursacht durch Stress, kann jeder frühzeitig begegenen. Erste Anzeichen sind anhaltende körperliche und geistige Erschöpfung, Schlafprobleme, Rückenschmerzen und Verdauungsprobleme soweit sie nicht physisch bedingt sind.

Viele Menschen formulieren es einfach so: Ich kann mich über gar nichts mehr freuen.

Wenn es Ihnen genauso geht oder Sie eine vertraute Person kennen, die sich so ähnlich geäußert hat, dann empfehle ich, sich einen qualifizierten und erfahrenen Coach zu suchen.

 

Hier geht es zum Artikel über den Bericht der Deutschen Rentenversicherung: Süddeutsche Zeitung