Was hat die Motivation mit der Handbremse im Auto zu tun?

Das Wichtigste an der Motivation ist wohl sie gar nicht erst zu verlieren, denn sie hält uns aktiv und bringt uns voran. Motivation ist überlebenswichtig. Ein Auto ohne Handbremse ist ja allein aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert, denn sie kann uns vor Schaden bewahren.

Es gibt äußere und innere Gründe, die uns unsere Motivation kosten können. Auf was sollten Sie achten, damit es nicht soweit kommt?

Umgeben Sie sich mit grundsätzlich positiv denkenden Menschen. Natürlich hat jeder hin und wieder einen schlechten Tag, aber eine permanent miesepetrige gestimmte Umgebung kann viel Kraft aufsaugen, uns mutlos machen und letztendlich die Motivation kosten.

Ständige Klagen über alles und jedes sind wie schleichendes Gift. Die Umwelt formt den Menschen und wenn Sie zu lange einer negativen Grundstimmung ausgesetzt sind, wird sich das auf alle ihre Lebensbereiche ausweiten.

Ruheloses Umhergeirre und ziellose Aktionen kosten ebenfalls Kraft und lassen die Motivation schwinden, wie ein Vanilleeis in der Sonne.

Konkrete Pläne führen zu konkreten Ergebnissen und die sind die beste Motivation weiterzumachen oder etwas zu verändern.

Der Sinn dessen, was Sie konkret tun möchten ist am Wichtigsten für Ihre Motivation, ansonsten ist das, was sie tun sinnlos. Sie kennen das, was immer sie tun, wird am Ende ein nutzenbringendes Ergebnis haben, egal ob materiell oder geistig. Manchmal kann es auch genug Motivation sein „es“ wissen zu wollen. Gerade beim Lernen liegen Motivation und Frustration nahe beieinander.

Daraus ergibt sich unmittelbar der nächste Schritt für mehr Motivation: Eigenverantwortung für das Ergebnis. Egal was man tut, wenn sich das Ergebnis als lohnenswert präsentiert schmückt man sich gerne mit dem Erfolg.

Was ist aber, wenn das Gegenteil eintritt? Es geht darum, was nach dem Erfolg oder dem Mißerfolg kommt.  Wie macht man weiter? Ist man zufrieden mit dem erreichten Erfolg? Ist der Mißerfolg so niederschmetternd, dass man aufgibt? Oder sollte man sich den Staub von der Jacke klopfen und weitermachen, in welcher erfolgversprechenden Weise auch immer?

Sich für das, was nach dem Ergebnis kommt verantwortlich fühlen ist ein wesentlicher Faktor für die eigene Motivation.

Der natürlichen Gegenspieler der Motivation sind die Verschieberitis (Prokrastination) und die Perfektion. Beide bremsen die Motivation aus oder bringen sie völlig zum Erliegen. Entweder das Vorhaben kommt nie zustande, weil es immer wieder verschoben wird oder es wird Opfer zu hoher Ansprüche.

Es ist wichtig das Ziel klar vor Augen zu haben und falls sich Umstände ergeben, die es unmöglich machen es zu erreichen, es aufzugeben. Ungeliebte Projekte erhalten wegen fehlender Motivation nie die nötige Aufmerksamkeit. Sie werden deshalb nicht das erhoffte Ergebnis erreichen oder sogar ganz scheitern.

Es gibt noch einen wichtigen Punkt für mehr Motivation: Eine gesunde Lebensweise. Das klingt Ihnen zu allgemein und zu simpel?

Wenn Sie Ihrem Körper oder dem Ihrer Kinder ungeeignete Kost zuführen, dann wird der Körper eine eindeutige Antwort liefern. Für die Motivation und die Zielerreichung bedarf es viel Energie. Wenn Ihr Körper mit aufwendigen Verdauungsprozessen beschäftigt ist oder mit ständigen Reparaturen, dann bleibt nicht mehr viel Energie übrig für die gewünschten Effekte oder Ziele. Das Einzige, was sich vergößert ist der innere Schweinhund, der Sie von  allen abhält, was Sie sich wünschen. Ihr müder Körper und erschöpfter Geist wird sich weigern den gewünschten Job zu erledigen.

Fehlende Motivation ist so ähnlich wie mit angezogener Handbremse Auto fahren. Was soll das auf Dauer für einen Sinn machen?